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Konzept

Der Waschsalon als Institution

In den letzten 10 Jahren, haben sich gravierende gesellschaftliche Veränderungen vollzogen.
Der Lebensentwurf Familie, steht nicht mehr an erster Stelle.
Die Zahl der Singlehaushalte hat stark zugenommen.

 

Statistik- Zunahme der Singelhaushalte

 


(Quelle: Statistisches Bundesamt: Statistisches Jahrbuch 2007, Bevölkerung und Erwerbstätigkeit, Entwicklung der Privathaushalte bis 2025 Stand: 2008)

Die Zeit ist reif, darauf zu reagieren, und zwar u.a. mit mehr Waschsalons.
Bisher sind Waschsalons nur sehr unregelmäßig über die Städte verteilt. In Kleinstädten findet man sie noch kaum.

Das muss sich ändern! Schon allein aus ökologischen Gründen. Hier braucht es einen Sinneswandel.
Oft siegt noch die Bequemlichkeit über die stichhaltigen Argumente von Ökologie und Wirtschaftlichkeit

Es geht darum ein Bewusstsein zu schaffen für das Prinzip:

“Nutzen statt besitzen“ (z.B. car-sharing)

Die Voraussetzung dafür ist natürlich, das Vorhandensein eines Waschsalons, möglichst in der Nähe.

Das Konzept der TROMMEL hat sich als passende Antwort, auf diese gesellschaftlichen Veränderungen und die daraus resultierenden Bedürfnisse der Menschen erwiesen.

Dies belegt die Tatsache, dass die Trommel hier in Nürtingen bereits zur Institution geworden ist.
Folgendes ist in der Trommel erfolgreich verwirklicht:

  • Gemeinschaftswaschküche vor Individualwäsche gemeinsam waschen ist kommunikativ und macht Spaß
  • Singles, Paare und ältere Menschen verzichten auf den Kauf einer eigenen Waschmaschine oder kaufen keine neue mehr.
  • Hausfrauen schätzen die großen Trommel (14kg) für große Teile Betten usw.
  • Die festen Beratungszeiten werden sehr geschätzt und angenommen.
  • Der persönliche Kontakt “von Mensch zu Mensch“ und die individuelle Beratung werden gebraucht und gewünscht
  • Dienstleistungen wie Gardinen-Service, sind vor allem bei Älteren sehr beliebt und gebraucht und werden daher gerne weiterempfohlen.
  • Federbetten- Service, wird von der schwäbischen Hausfrau gerne angenommen.
  • Gemütliche Atmosphäre zum Verweilen, Sofa, bequeme Stühle, Zeitschriften, Kaffeeautomat, Musik, Kunst an den Wänden
  • Mütter und Väter bringen gerne auch ihre kleineren Kinder mit, die sich während des Waschgangs in unserer Spielecke beschäftigen können, oder mit Dreirad und Bobby- car umherbrausen.
  • Es ist Zeit für Gespräche und das Knüpfen neuer Kontakte.
  • Die Begegnung verschiedener Generationen und Gesellschaftsschichten findet statt.
  • Kulturraum Waschsalon- z.B. Musik. Die Trommel ist bei der Nürtinger Musiknacht dabei.
  • Weitere Veranstaltungen sind angedacht, wie Lesungen, Workshops, Theateraufführungen, Liederabende usw.

    Ein flächendeckendes Angebot solcher Waschsalons voranzubringen ist eine sinnvolle, zeitgemäße Geschäftidee, die dazu beiträgt, ein Bewusstsein hin zur Gemeinschaftsnutzung von Gebrauchsgütern zu schaffen und so den Entwicklungsprozess unserer Gesellschaft positiv mit zu gestalten.

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